Über mich

Geboren 1973 in Köln und aufgewachsen im Main-Taunus-Kreis, habe ich meine Ausbildung zur Erzieherin Anfang der 90ér Jahre in Frankfurt am Main gemacht. Geprägt hat mich in dieser Zeit, die Arbeit mit geflüchteten Menschen im damals sogenannten „Erstaufnahmelager“, die Begleitung von Kindern im „Mütter – und Kleinkinderheim“, sowie die Arbeit mit beeinträchtigten Kindern.

Nach der Geburt meines ältesten Sohnes, war ich mit meinem damaligen Partner auf der Suche nach einem gesünderen Lebensraum. So sind wir, in Mecklenburg-Vorpommern, auf einen Biolandbetrieb mit Ziegenhaltung gezogen und haben dort noch eine Tochter bekommen. Nach drei Jahren wurde klar, dass für den weiteren Weg unserer Kinder, die Schule ein wichtiger Ort sein wird. Nachdem ich in der Altmark Rebeca und Mauricio Wild in einem Seminar erleben durfte, welches in der Freien-Schule-Altmark stattfand, beschlossen wir unseren Lebensmittelpunkt dorthin zu verlegen, dies war im Jahr 2000. Hier trennte sich der gemeinsame Weg mit dem Vater meiner zwei ältesten Kinder.

Mein zu Hause habe ich mit meinem Partner nahe der Freien Schule gefunden. Seit über 20 Jahren teilen wir Träume und Realitäten. Hier komme ich zur Ruhe, genieße die Vorzüge einer jeden Jahreszeit und lebe, liebe, lache, alle Höhen und Tiefen. Unsere beiden Kinder wurden hier geboren, sind hier groß geworden und ihr Alltagsradius hat sich erheblich vergrößert. Gemeinsam haben wir fünf Kinder und inzwischen zwei Enkelkinder.

In der Kita Purzelbaum, des Freien-Schule-Altmark e.V., habe ich als Erzieherin im Jahr 2000 angefangen zu arbeiten. Zwischenzeitig habe ich in einer Einrichtung der Lebenshilfe und einer Kita der Stadt Kalbe gearbeitet.

Für mich ist, bis Heute, die Freie Schule mit ihrer Kita ein großer Bestandteil in meinem Leben. Hier verbringe ich viel Zeit und lebe im stetigen Prozess der Veränderung und Weiterentwicklung, mit den Kindern, den Familien und natürlich meinen Kolleg_innen. In den letzten 10 Jahren war ich als Leitung und im Vorstand tätig.

Ich vertraue den inneren Wachstumskräften der Kinder und begleite sie in meiner täglichen Arbeit nach den Werten von Maria Montessori und Emmi Pikler. Mein Montessori Diplom habe ich am Institut für ganzheitliches Lernen (2005) gemacht. 2014 folgte die Ausbildung zur Yogatrainerin für Kinder und Jugendliche, bei ProYoBi, welche die Achtsamkeit noch mehr in den Fokus meines Tuns brachte.

Die bedürfnisorientierte pädagogische Arbeit mit den Kindern, beinhaltet auch, mit den Eltern über diese, im Austausch zu sein. Jedoch ist die Begleitung der Familie hier nur begrenzt möglich, denn der Schwerpunkt bleibt bei dem Kind. Ich möchte gerne weiträumiger wirken, mit dem Blick auf die gesamte Familie, auf die Beziehungen zueinander und in einem Rahmen, in dem alle Personen einbezogen werden können. Am Deutsch – Dänisches Institut für Familientherapie und Beratung (ddif) fand ich die Arbeitsweise, welche mir nahe liegt. Im ddif erlerne ich seit drei Jahren „Erlebnisorientierte Familienberatung“, ein Konzept der Gleichwürdigkeit, welches von Jesper Juul und Walter Kempler entwickelt wurde.

Meine therapeutische Arbeit mit Familien, Paaren und Einzelpersonen orientiert sich an ihrer Erkenntnis.